Evangelische Kirchengemeinde

Weilheim an der Teck

Kirchengemeindefest 2006
25.Juni 2006

Familiengottesdienst am Sonntag den 13. September
Im Gemeindezentrum Egelsberg mit Pfarrerin Regina Götz

 

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Kirchengemeindefest 2006
25.Juni 2006

 

 
Über 100 Meter lange Murmelbahn am Egelsberg

Pfarrerin Götz verlor Wette mit Kindern um 1000 Klorollen

Schon seit Juli hatte Pfarrerin Regina Götz mit den Weilheimer Kindern gewettet, dass Sie es nicht schaffen würden, 1000 Klorollen zusammen zu tragen, um daraus eine 100 Meter lange Röhre zu basteln.

Am Sonntag, 13.September war es dann soweit:

Fast fünfzig Kinder mit  Eltern und Großeltern kamen zusammen und bibberten eine Stunde lang um das Ergebnis: Würden Sie es schaffen, hatten sie genug gesammelt? Der sonst beschauliche Egelsbergplatz verwandelte sich in ein Gewusel von Kindern und Erwachsenen, die alle fieberhaft an dem Projekt mitarbeiteten. Und tatsächlich. Mit überwältigendem Einsatz wurde unter der Regie und Mithilfe des Kinderkirchteams die 100 Meter lange Murmelbahn erstellt – und sogar noch einige Meter mehr. 1020 Klorollen waren nötig, um die 100 Meter zu erreichen. Und sie haben es geschafft!

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Im anschließenden Familiengottesdienst erläuterte Pfarrerin Götz, wozu diese Röhre gut sein könnte: Ein Gleichnis Jesu stand im Mittelpunkt, in dem ein reicher Kornbauer mit einer Jahrhunderternte nicht mehr wusste, wo er sein Korn speichern solle. Die Röhre, so Pfarrerin Götz, könnte ihm dazu dienen, das Getreide in den neu gebauten Speicher zu blasen.

Jedoch kommt der Bauer ins Nachdenken, als er merkt, dass er einmal sterben muss – und nichts mitnehmen kann. Bei der Frage, was man mit dem vielen Korn noch machen könnte, kam die Idee einer gerechten Verteilung in den Blick, vor allem an die, die seine Ernte mit eingebracht hatten und auch an die, deren Ernte bzw. Gewinnaussicht geringer ausfiel.

Diese Umkehr der Denk-Richtung machte Pfarrerin Götz deutlich an einer Murmel, die dann nach dem Gottesdienst von oben nach unten, zu den Menschen durch die Röhre gelassen wurde. Leider blieb sie einige Male stecken, wie es bei Spendengeldern auch bisweilen erscheint, dass sie „in den Kanälen“ stecken bleiben. Doch die vielen Kinder halfen noch einmal alle zusammen, um die Kugel bis zum Ende der Röhre durchzubringen. So wurde diese Aktion zu einem Zeichen, was viele Menschen zusammen erreichen konnten, wenn sie dasselbe Ziel haben.